Der Hamburger Jugendserver

EvaMigrA Jugendmigrationsdienst

Hartzloh 37
22307 Hamburg
Tel. 040 / 29 15 13, FAX 040 / 299 60 50
info@evamigra.de
www.evamigra.de

Kurzdarstellung

Jugendmigrationsdienste (JMD) - Beratung und Betreuung für junge Menschen mit Migrationshintergrund bis 27 Jahre
Als ehemalige Beratungs- und Betreuungsstelle für jugendliche Aussiedlerinnen und Aussiedler bieten die Jugendmigrationsdienste inzwischen Angebote für alle jungen Migrantinnen und Migranten an. Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
werden 12-27 jährige unabhängig von ihrer Aufenthaltssauer in Deutschland und ihrer den Aufenthalt legitimierenden Papiere betreut.
Sie erhalten hier eine individuelle und umfassende Unterstützung bei der sprachlichen, schulischen, beruflichen und gesellschaftlichen Eingliederung:
> Beratungsgespräche mit dem Ziel der individuellen Zukunftsplanung
> die längerfristige Begleitung des Integrationsprozesses
> die passgenaue Vermittlung in andere Dienste und Einrichtungen
> die Durchführung von Gruppenangeboten
> die Begleitung bei Behördengängen
> Hilfen bei Schwierigkeiten in der Schule oder in der Berufsausbildung
Zudem leisten Jugendmigrationsdienste im Rahmen der Netzwerkarbeit die Rolle der parteilichen Vertretung der Zielgruppe und die Organisation von und Teilnahme an Veranstaltungen mit Migrationsbezug.
Näheres unter www.evamigra.de

Integrationssprachkurse nach dem Zuwanderungsgesetz
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) bietet für Ausländer und EU-Bürger „Integrationskurse“ zum Erlernen der deutschen Sprache an.
Die Jugendmigrationsdienste (JMD) beraten zu den Integrationssprachkursen.
Wer kann die Kurse besuchen?
> Alle bis zum 31. Dezember 2004 zugereisten Ausländer, die von der Ausländerbehörde eine Aufenthaltserlaubnis erhalten haben und dauerhaft, d.h. länger als ein Jahr in der Bundesrepublik leben werden.
> EU-Bürger, unabhängig vom Einreisedatum
Die seit dem 1. Januar 2005 zugewanderten Ausländer werden durch die Ausländerdienststellen der Bezirksämter direkt informiert. Einreisende Spätaussiedler werden durch das Bundesverwaltungsamt benachrichtigt.
Ein Integrationskurs bietet:
> einen Sprachkurs (600 Unterrichtsstunden).
> einen Orientierungskurs (30 Unterrichtsstunden), der Kenntnisse wie z.B. der Rechtsordnung sowie des Wahlrechts oder der Geschichte der Bundesrepublik vertieft.
> nach erfolgreicher Sprachprüfung „Zertifikat Deutsch“
Kosten:
1 Euro pro Unterrichtsstunde für die Teilnehmer (frei für Teilnehmer, die Arbeitslosengeld II oder Sozialhilfe erhalten)

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