Der Hamburger Jugendserver

Sucht und Drogen

Der Wunsch, glücklich zu sein gehört zu den Grundbedürfnissen des Menschen. Unbewusst ist jeder Mensch auf der Suche nach etwas, das das Leben schöner macht.

Wenn dieser Wunsch aber übermächtig wird und nicht mehr kontrollierbar, dann kann eine Abhängigkeit entstehen. Der Übergang vom Genuss zur Gewohnheit und Abhängigkeit passiert nicht von heute auf morgen, sondern vollzieht sich langsam und unmerklich. Irgendwann geht es dann nicht mehr darum, ein Hochgefühl zu erzeugen, sondern unangenehme Gefühle zu vermeiden. Schließlich wird das ganze Denken nur noch vom Verlangen nach dem nächsten "Kick" kontrolliert.

Typische Anzeichen einer Abhängikeit sind unter anderem:
- ein starker, zwanghafter Wunsch, ein Suchtmittel (Alkohol, Nikotin, etc.) zu konsumieren.
- Verlust der Kontrolle über Menge, Beginn und Dauer des Konsums
- körperliche Entzugserscheinungen
- Vernachlässigung anderer Interessen, Hobbys oder sozialer Kontakte
- anhaltender Konsum des Suchtmittels trotz körperlicher Schädigung.

Abhängig werden kann man nicht nur von Substanzen wie Alkohol, Nikotin und illegalen Drogen, sondern auch von bestimmten Verhaltensweisen. Prinzipiell kann eine Abhängigkeit aus vielen menschlichen Verhaltensweisen enstehen. Stoffe, die eine Abhängigkeit hervorrrufen können, sind neben den klassischen Suchtmitteln wie Alkohol, Nikotin oder Drogen, auch Medikamente, insbesondere Schmerz- oder Beruhigungsmittel. Von nicht stoffgebundener Abhängigkeit spricht man unter anderem bei problematischen Spielverhalten, Kaufsucht oder Esssucht/Magersucht. Nicht stoffgebundene Süchte sind oftmals sozial anerkannt, so dass es dem Betroffenen über lange Zeit leicht fällt, den suchtartigen Charakter geheim zu halten.

Wege aus der Abhängigkeit
Der erste Schritt für einen erfolgreichen Weg aus der Abhängigkeit ist immer das Eingeständnis der eigenen Abhängigkeit und der Wunsch, Hilfe von anderen anzunehmen. Diese Hilfe kann je nach Art der Abhängigkeit von professionellen Beratungssstellen, aber auch von Selbsthilfegruppen oder von Ärzten geleistet werden.

Mehr Infos und Hilfe für Betroffene findest du hier:

http://www.drugcom.de/
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