Der Hamburger Jugendserver

Kroatienfreizeit mit Kulturausflug nach Pula im Juli 2010

der Kirchengemeinde Bugenhagen Groß Flottbek

Eine Jugendgruppe im Alter von 13 bis 16 Jahren fuhr in den Sommerferien nach Kroatien und wollte dort Land, Leute und Kultur kennenlernen.

Eigentlich wollten wir einen geführten Tagesausflug nach Pula unternehmen, mit Busfahrt, Stadtführung, Besichtigungen. Aber, es war so umwerfend, so unerträglich heiß im Süden von Kroatien, in Istrien, dass wir uns eine Busfahrt mit Stadtführung nicht zumuten wollten.

Also entschlossen wir uns, die Stadt Pula gemeinsam zu erkunden. Darüber war ich sehr froh. Pula, nicht weit entfernt von unserem Ort Liznjan, liegt an der südlichen Spitze Istriens. Die Busfahrt (mit einem normalen Linienbus) dorthin dauerte nur 20 Minuten.

Der nette Busfahrer empfahl uns, direkt am Amphitheater auszusteigen. Das taten wir auch und besuchten so als Erstes die römische Arena. Dieses Amphitheater in Pula ist das sechstgrößte der Welt. Eine tolle Arena, in der heute dort Opernaufführungen und Konzerte stattfinden, wo damals das Volk mit Gladiatorenkämpfen und Sportereignissen bei Laune gehalten wurde. Im unterirdischen Museum waren wir auch, bewunderten antike Werkzeuge und Amphoren.

Pulas Geschichte ist sehr interessant, Pula ist die älteste Stadt an der östlichen Adria und mit 58.600 Einwohnern die größte Stadt Istriens.

Manchmal nennt man Pula auch „das Rom Istriens“. Wir spazierten durch die Altstadt, entlang den mächtigen Befestigungsmauern am Hafen, besuchten den Augustentempel, der errichtet wurde im Jahre 2 vor Christus. Diese Kathedrale hat mich sehr beeindruckt. Ich setzte mich auf eine Kirchenbank und ließ die Atmosphäre auf mich wirken.

Dann ging es wieder hinaus in die Sonne. Hinter der Kathedrale begannen die Altstadtgassen mit Cafes, Restaurants und kleinen, landestypischen Geschäften. Hier habe ich einige Kleinigkeiten gekauft und mit ein paar Mädchen unserer Gruppe eine kalte Cola getrunken.

Wir sind dann, wie auf einem Rundkurs, wieder an der Bushaltestelle in der Nähe des Amphitheaters gelandet.

Nach diesem Marsch waren wir froh, wieder in einem klimatisierten Linienbus nach Liznjan sitzen zu können, um dann zum Abendbrot „nach Hause“ zu fahren. Na ja, für einige Zeit war das schöne Haus in Liznjan ja schließlich unser aller zu Hause.

Nachdem wir an der Bushaltestelle ausgestiegen waren, hatten wir noch einen Fußweg von 15 Minuten zu bewältigen.

Das anschließende Abendbrot hat uns gut geschmeckt, es war ein schöner Tag mit einem tollen Ausflug.

Projektbericht von Svenja
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