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Wie können Gedenkstätten auf rechte Tendenzen reagieren?

kostenlose Fortbildung in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, am Freitag, 23. Februar von 14-19 Uhr

 

Rechte, völkische, populistische Personen sind nicht mehr allein an strafrechtlich relevanten Tätowierungen oder nationalsozialistischer Gesinnung erkennbar. Welche Beispiele und Besonderheiten gibt es, wenn Anhänger*innen (neu-)rechter Ideologien Gedenkorte nutzen wollen? Wie können Mitarbeiter*innen von Gedenkstätten darauf reagieren, wenn Anhänger*innen (neu-)rechter Ideologien Gedenkorte besuchen? Gemeinsam werden anhand von eigenen Praxisbeispielen Möglichkeitsräume des Handelns erarbeitet und gestärkt.

Die zweite Hälfte der Fortbildung spannt einen Bogen von den Strategien, an Gedenkstätten rechten Tendenzen zu begegnen, zur Auseinandersetzung mit dem NSU-Komplex. Mit dem Komplex NSU sind wir mit einem häufig unbenannten Ausmaß an rechter Gewalt und organisiertem Terror konfrontiert. Rechte, rassistische und antisemitische Gewalt wird an den vermeintlichen Rand, auf Einzelpersonen und in die Vergangenheit verschoben, anstatt als gesamtgesellschaftliches Problem anerkannt zu werden.

Referent*innen: Nissar Gardi (empower), Müge Zünbül (MBT Hamburg).

Die Fortbildung ist kostenfrei. Für Kuchen und Obst wird eine private Umlage von €2,00/Person vor Ort erhoben. Anmeldung bis zum 16. Februar 2018 bei: Sophia Annweiler (KZ-Gedenkstätte Neuengamme), Tel. (040) 428 131 543, E-Mail: Studienzentrum@bkm.hamburg.de

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