Der Hamburger Jugendserver

Wenn Glücksspiele zur Sucht werden

Einmal Glück im Spiel zu haben. Der große Traum vom Geld. Wer hat den nicht? Vom Traum zum Albtraum!

„Wenn ich einmal mit dem Spielen angefangen habe, höre ich erst dann auf, wenn kein Geld mehr vorhanden ist. Wenn ich gewinne, spiele ich weiter, um noch mehr zu gewinnen; wenn ich verliere, muss ich weiterspielen, um das verlorene Geld zurück zu gewinnen.“ (www.spielen-mit-verantwortung.de).

55 Prozent der bundesweiten Bevölkerung geben an, ihr „Glück im Spiel“ zu versuchen und innerhalb der vergangenen zwölf Monate mindestens an einem Glücksspiel um Geld teilgenommen zu haben. Diese Situation trifft nicht nur auf Erwachsene zu, sondern gilt auch für viele Jugendliche. Jeder vierte Jugendliche unter 18 Jahren hat im letzten Jahr an Glücksspielen teilgenommen, obwohl es gesetzlich verboten ist (Quelle: BZgA Pressemitteilung).

Jugendliche unterschätzen oft die Gefahren, die in Spielhallen, beim Online-Poker oder bei Sportwetten lauern. Vor allem männliche Jugendliche glauben, dass sie Glücksspiele kontrollieren, Glückssträhnen erkennen oder das Glück voraussagen können. Der Ausgang eines Glücksspiels hängt aber nicht oder nur geringfügig von der Geschicklichkeit der Spielenden ab, vielmehr bestimmt der Zufall über Gewinn und Verlust.

Die meisten Menschen haben keine Probleme mit Glücksspielen, allerdings kann harmloses Spielen in eine Spielsucht entgleiten.

Anzeichen einer sich anbahnenden Spielsucht:

• wenn du einen starken inneren Drang verspürst, immer wieder zu spielen

• wenn du mit dem Spielen nicht mehr aufhören kannst, nachdem du einmal angefangen hast

• wenn du dem nächsten Gewinn nachjagst, um vergangene Verluste wieder wettzumachen

• wenn andere Aktivitäten und vor allem die Familie, der Freundeskreis oder der Beruf durch das Glücksspiel vernachlässigt werden

Mehr Infos und Hilfe für Betroffene findest du hier:

http://www.automatisch-verloren.de/de/


www.spielen-mit-verantwortung.de
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