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Helfen ohne den Helden zu spielen

Polizei wirbt für die "Aktion tu was" - eine Initiative für mehr Zivilcourage

Das Thema ist unverändert aktuell: Ein Mensch wird unter den Augen anderer angepöbelt, bedroht oder sogar angegriffen – und viele schauen weg. Hier ist Zivilcourage gefordert. Oberste Regel dabei ist allerdings, mit Bedacht vorzugehen. Was der Einzelne tun kann, hat die Polizei jetzt auf einem neuen Plakat zusammengefasst

Das Plakat mit „Sechs Regeln für den Ernstfall“ fordert Bürgerinnen und Bürger auf, zu helfen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.

Oftmals genügen Kleinigkeiten, um wirksame Hilfe in Gefahrensituationen zu leisten. Ein Patentrezept gibt es dafür allerdings nicht. Damit der Helfer nicht selbst zum Opfer wird, gilt es, die Situation richtig einzuschätzen und immer auch die eigene Sicherheit im Blick zu haben.

Sechs Regeln helfen im Ernstfall:

• Ich helfe, ohne mich selbst in Gefahr zu bringen.
• Ich fordere andere aktiv und direkt zur Mithilfe auf.
• Ich beobachte genau, präge mir Täter-Merkmale ein.
• Ich organisiere Hilfe unter Notruf 110.
• Ich kümmere mich um Opfer.
• Ich stelle mich als Zeuge zur Verfügung.


Weitere Informationen findet ihr unter www.aktion-tu-was.de.
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