Der Hamburger Jugendserver

Gegen Verherrlichung von Essstörungen im Internet

Informationsbroschüre des Bundesfamilienministeriums für Eltern, Pädagogen und Provider.

Rund 22 Prozent der 11- bis 17-jährigen Mädchen in Deutschland leiden an einer Essstörung - Tendenz steigend. Für jede fünfte Betroffene endet die Krankheit tödlich.

Verschärft wird dieses Problem durch die zunehmende Verharmlosung oder Verherrlichung von Magersucht (Anorexia nervosa) und Ess-Brech-Sucht (Bulimia nervosa) im Internet. Auf sogenannten Pro-Ana-Websites werden diese Essstörungen verniedlichend als "Ana" (Anorexie) und "Mia" (Bulimie) bezeichnet und als erstrebenswerter Lebensstil dargestellt. Risiken werden verharmlost und die Leser zum Ausprobieren und Nachahmen angeregt.

Um Eltern und Pädagogen bei der Erkennung und Bekämpfung von Essstörungen sowie deren Verherrlichung im Internet zu helfen, hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gemeinsam mit der Initiative "jugendschutz.net" eine Informationsbroschüre entwickelt. Auch Internet-Anbieter finden in "Gegen Verherrlichung von Essstörungen im Internet" Vorschläge zum Umgang mit Pro-Ana/Mia-Angeboten.

Hier der Link zur Broschüre

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