Der Hamburger Jugendserver

Trauer

Wenn ein Mensch gestorben ist, der dir lieb und nahe war, wird dein ganzes Leben auf den Kopf gestellt. Vielleicht fühlst du dich oft alleine gelassen mit deinen Gefühlen und Gedanken. Der vertraute Alltag ist durcheinander geraten; vieles ist dir plötzlich fremd geworden und du bist traurig, wütend, hilflos und verzweifelt. Wenn dein Bruder oder deine Schwester lebensbedrohlich erkrankt sind, fühlst du dich eventuell ähnlich. Auch als gesundes Geschwisterkind bräuchtest du jemanden, der sich um dich kümmert.

In einer solchen Ausnahmesituation braucht man mehr als sonst Geborgenheit und Menschen, die einem zuhören und besonders verständnisvoll sind. Es gibt Einrichtungen, die besonders erfahren darin sind, Menschen zu helfen, die trauern und die dich auf vielfältige Weise unterstützen können. Unter anderem kannst du Gleichaltrige kennenlernen, die genau wissen, wie es sich anfühlt, wenn ein Elternteil oder ein Geschwisterkind gestorben ist.

Unten findest du entsprechende Adressen, an die du dich wenden kannst. Auch wenn du nicht weißt, wie du einer trauernden Freundin oder einem trauernden Freund helfen kannst, kannst du dir dort Beratung und Hilfe holen.
 

Links
Adressen 7
  • Familienhafen - Ambulanter Kinderhospizdienst Hamburg

    Nernstweg 20a
    22765 Hamburg

    Tel. 040 / 796 958-20, FAX 040 / 796 958-21
    post@familienhafen.de
    www.familienhafen.de

    Kurzdarstellung

    Der Familienhafen unterstützt Familien, deren Kinder unheilbar erkrankt sind. Nach der Diagnose stürzen die Betroffenen und ihre Familien in eine belastende, völlig neue Lebenssituation. Sie tragen unendlich schwere Last. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen des Familienhafens, die so genannten Lotsen, bieten vielfältige Unterstützung an, um diese Last ein wenig zu lindern. Die Begleitung findet zuhause bei den Familien statt. Die Lotsen spenden Trost, schaffen Entlastung und Freiraum im Alltag. Sie kümmern sich um die erkrankten Kinder, spielen oder machen Unternehmungen mit den Geschwisterkindern, sind Gesprächspartner für Eltern und Kinder uvm. Wichtig ist, dass die Unterstützung der Lotsen immer angepasst an die individuellen Bedürfnisse der Familienmitglieder erfolgt. Nur die Familie bestimmt den gemeinsamen Kurs und wird als Erstversorger ihrer Kinder akzeptiert. Medizinische Tätigkeiten fallen nicht in den Aufgabenbereich der Lotsen. Bevor die ehrenamtlichen Lotsen in die Begleitung gehen, durchlaufen sie eine 120 Std. umfassende Schulung, in der sie gründlich auf ihre Familieneinsätze vorbereitet werden. Themen sind u.a. die eigene Auseinandersetzung mit dem Thema Sterben, Tod und Trauer, Kommunikationsformen, Kinderhospizarbeit.

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  • Hamburg Leuchtfeuer Lotsenhaus

    Museumsstraße 31
    22765 Hamburg

    Tel. 040 - 39 80 67 4-0 , FAX 040 - 39 80 67 4-10
    lotsenhaus@hamburg-leuchtfeuer.de
    www.hamburg-leuchtfeuer.de

    Kurzdarstellung

    Im Trauerhaus werden Trauernde begleitet und beraten. Auch Menschen, die trauernden Menschen im beruflichen Kontext begegnen oder im privaten Umfeld zu Seite stehen möchten, können hier Unterstützung finden.

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  • Hamburger Zentrum für Kinder und Jugendliche in Trauer e.V.

    Sophienallee 24
    20257 Hamburg

    Tel. 040/229 444 80
    info@kinder-in-trauer.org
    www.kinder-in-trauer.org

    Kurzdarstellung

    Hier findest du Unterstützung, wenn du um einen dir nahestehenden Menschen trauerst. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind ganz für dich da, wenn du mit deiner Trauer nicht zurecht kommst. Bei Gruppenangeboten triffst du andere Kinder und Jugendliche, die gerade in einer ähnlichen Situation sind wie du.

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  • Johanniter Hamburg - Lacrima (Trauerzentrum für Kinder und Jugendliche)

    Helbingstraße 47
    22047 Hamburg

    Tel. 040/65054 -470

    www.johanniter.de

    Kurzdarstellung

    Lacrima bietet Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche und Aufklärungsarbeit für Eltern und andere Bezugspersonen. Ansprechpartnerin: Elke Maria Lütgenau-Hawae Kontakt über die oben angegebene Telefonnummer oder über das Kontaktformular unter > Lacrima in Hamburg Links: www.johanniter.de > Trauerbegleitung von Kindern und Jugendlichen www.johanniter.de > Lacrima in Hamburg

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  • Kinder-Hospiz Sternenbrücke

    Sandmoorweg 62
    22559 Hamburg

    Tel. 040/81 99 12 0, FAX 040/81 99 12 50
    info@sternenbruecke.de
    www.sternenbruecke.de

    Kurzdarstellung

    Das Kinder-Hospiz Sternenbrücke ist eine Einrichtung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene (bis 27 Jahre), die unheilbar erkrankt sind und eine begrenzte Lebenserwartung haben. Das Kinder-Hospiz Sternenbrücke betreut die kranken Kinder und ihre Familien auf dem langen Krankheitsweg und auf dem letzten Lebensweg im Sterbeprozess. Es gibt auch besondere Angebote für die Geschwisterkinder, um die Trauer um die Schwester oder den Bruder zu bewältigen.

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  • Theodorus Kinder-Tageshospiz gGmbH

    Alte Elbgaustraße 14
    22523 Hamburg

    Tel. 040-33 42 84 11 , FAX 040-33 42 84 12

    www.theodorus-hamburg.de

    Kurzdarstellung

    Das Theodorus Kinder-Tageshospiz ist ein Tageshospiz mit ganzjähriger Betreuung. Auch über den Tod des Kindes hinaus finden Betroffene hier immer Ansprechpartner und können jederzeit an den Veranstaltungen teilnehmen. Das Angebot richtet sich an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Das Hospiz bietet einen Ort des Miteinanders an, wo die Familien als Ganzes in den Mittelpunkt rücken. In der Einrichtung werden deshalb die betroffenen Kinder mit ihren Eltern und den Geschwistern unterstützt.

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  • Verwaiste Eltern und Geschwister Hamburg e.V.

    Bogenstrasse 26
    20144 Hamburg

    Tel. 040 / 45 000 914, FAX 040 / 35 71 87 67
    info@verwaiste-eltern.de
    www.verwaiste-eltern.de

    Kurzdarstellung

    Bürosprechzeiten: Mo. bis Fr: 10-12.00 Uhr und 14.00 -17.00 Uhr Der Verein Verwaiste Eltern und Geschwister Hamburg und das Institut für Trauerarbeit (ehemals Evangelische Akademie Nordelbien) begleiten Menschen, die einen Angehörigen verloren haben. Gemeinsam wurden jetzt erstmals Gruppen für trauernde Kinder und Jugendliche aufgebaut. In verschiedenen Altersgruppen betreuen speziell ausgebildete Trauerbegleiter die Kinder und Jugendlichen.

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