Der Hamburger Jugendserver

Zwangsheirat

Eine erzwungene Eheschließung verletzt das Selbstbestimmungsrecht in einem ganz zentralen Bereich persönlicher Lebensgestaltung. Opfer von Zwangsverheiratungen befinden sich häufig in einer massiven Gefährdungslage für Leib und Leben. Zwangsverheiratungen verstoßen gegen die allgemeinen Menschenrechte, ebenso wie den Grundsatz der Gleichberechtigung von Frauen und Männern.

Schnellen telefonischen Rat und Unterstützung bekommen Betroffene hier:


Weitere Beratung und Hilfe bekommen Betroffene auch über die unten stehenden Adressen:
 

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Adressen 6
  • i.bera - Interkulturelle Beratungsstelle für Opfer von häuslicher Gewalt und Zwangsheirat

    Norderreihe 61
    22767 Hamburg

    Tel. 040 / 350 17 72 26, FAX 040 / 350 17 72 12
    i.bera@verikom.de
    www.verikom.de

    Kurzdarstellung

    Die Beratungsstelle i.bera befindet sich im Integrationszentrum in Altona, darüber hinaus bietet sie auch Beratungstermine in Wilhelmsburg und Kirchdorf-Süd an. i.bera berät, unterstützt und informiert Frauen, Männer und Jugendliche mit Migrationshintergrund, * die Opfer von angedrohter/vollzogener häuslicher Gewalt geworden sind * die Opfer von angedrohter/vollzogener Zwangsheirat geworden sind. i.bera berät und informiert MultiplikatorenInnen und BeraterInnen sowie Freunde und Angehörige, die in ihrer Arbeit mit dieser Problematik zu tun haben.

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  • Kinder- und Jugendnotdienst (KJND)

    Feuerbergstraße 43
    22337 Hamburg

    Tel. 040/428 490 ab 13.12.: 42815-3200, FAX 040 / 428 49-255
    KJND-Online@leb.hamburg.de
    www.hamburg.de/leb

    Kurzdarstellung

    ! Tag und Nacht erreichbar

    Kurzfristige Hilfe in akuten Not- und Gefahrenlagen

    Der Kinder- und Jugendnotdienst (KJND) des Landesbetriebs Erziehung und Beratung (LEB) leistet erste Hilfe für Kinder und Jugendliche in akuten sozialen Krisen: Beratung und kurzfristige stationäre Aufnahme. Und dies rund um die Uhr - vornehmlich in Zeiten, in denen andere Hilfsdienste - wie bezirkliche Jugendämter/ASD, Beratungsstellen - nicht erreichbar sind, also: abends, nachts, an Wochenenden und Feiertagen.

    Die Kinderschutz-Hotline (040 - 428 490, ab 13.12.17: 42815-3200) ist rund um die Uhr von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des KJND besetzt. Die Beraterinnen vom Ambulanten Notdienst und vom Mädchenhaus nehmen auch die Anrufe auf dem „Krisentelefon für Schwangere“ unter der Rufnummer 01802 000 306 entgegen.

    Opferschutz: Sei stark – hol dir Rat! - Hotline für Kinder und Jugendliche, die bedroht, geschlagen, erpresst oder gemobbt werden: Unter 01802 000 359 ist der KJND rund um die Uhr zu erreichen. Die Hotline ist ein Kooperationsprojekt der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz, der Behörde für Schule und Berufsbildung und des Landesbetriebs Erziehung und Beratung (www.sei-stark.hamburg.de)

    Zu erreichen:
    U1 Ohlsdorf oder Sengelmannstraße
    Bus 172 ab Ohlsdorf oder Barmbek bis Feuerbergstraße
    Nachtbus 607 Feuerbergstraße

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  • LÂLE in der IKB e.V.- Interkulturelle Beratungsstelle für Opfer von häuslicher Gewalt und Zwangsheirat

    Rendsburger Str. 10
    20359 Hamburg

    Tel. 040 / 30 22 79 78, FAX 040 / 30 22 79 81
    lale@ikb-integrationszentrum.de
    www.ikb-lale.de

    Kurzdarstellung

    LÂLE ist ein neues Beratungsangebot der Interkulturellen Begegnungsstätte in St. Pauli.

    Im Mai 2007 wurde LÂLE im Integrationszentrum in der Rendsburger Strasse 10 eröffnet. Die Beratung findet durch mobile BeraterInnen auch in anderen Hamburger Stadtteilen statt. Diese arbeiten nach einem interkulturellen und mehrsprachigen Konzept, das sich hauptsächlich an MigrantInnen richtet, die von häuslicher Gewalt und/oder Zwangsheirat betroffen sind.

    Die Beratung ist anonym und kann auf Wunsch auch an einem externen Ort stattfinden.

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  • savîa - steps against violence

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    Tel. 040 350177253, FAX 040 41 30 70 81
    savia@verikom.de

    Kurzdarstellung

    Zum 1.6.2016 hat verikom die Koordinierung von savîa steps against violence übernommen. savia  bietet aufsuchende Beratung für geflüchtete Menschen, die in Erstaufnahmeeinrichtungen oder Folgeunterbringungen wohnen und Beziehungsgewalt, sexualisierte Gewalt oder Gewalt aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Identität erleben.

    Die Aufnahme der Beratungsfälle erfolgt nach einer Meldung (mit Einwilligung der Betroffenen) durch die Unterbringung, einer Meldung durch die Polizei oder der direkten Kontaktaufnahme durch die Ratsuchenden. Dies sind mehrheitlich Frauen, die Häusliche Gewalt erleben, von Zwangsverheiratung bedroht sind oder sexualisierte Gewalt erleben. Auch können Frauen,  Männer und transsexuelle Menschen bei savîa Unterstützung erhalten, wenn sie Gewalt aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Identität erfahren.

    Telefonische Erreichbarkeit von savîa steps against violence: Montag, Dienstag, Mittwoch,14:00 bis 16:00 Uhr.

    Donnerstag und Freitag,10:00 bis 12:00 Uhr.

    savîa steps against violence

    Tel. 040 350177253
    Fax: 040 41 30 70 81
    savia@verikom.de

     

     

     

     

     

     

  • sibel-papatya.org - Online-Beratung für junge Migrantinnen

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    www.sibel-papatya.org

    Kurzdarstellung

    Beratungsangebote für junge Migrantinnen zum Thema Zwangsheirat und familiärer Gewalt.

    Niemand darf dich gegen deinen Willen verheiraten. In Deutschland ist Zwangsverheiratung verboten!
    Du kannst dich gegen Gewalt in der Familie wehren.

    Sibel berät anonym und online. Deine Informationen werden vertraulich behandelt.
    Du musst nicht deinen Namen nennen und niemand erfährt, dass du dich an Sibel gewandt hast.

    Wenn du Unterstützung brauchst, kannst du auch an Sibel schreiben. Gemeinsam wird dann überlegt, was es für Lösungen gibt.

    Für Sibel arbeiten erfahrene Pädagoginnen und Psychologinnen, die in Deutsch , Türkisch, Kurdisch, Englisch und Französisch beraten.

    Sibel ist ein Projekt von Papatya, einer anonymen Kriseneinrichtung für junge Mädchen und Frauen mit Migrationshintergrund in Berlin. Telefonisch, per E-Mail oder über die Online-Beratung bekommst du von überall aus bei Papatya Rat und Hilfe.

  • Zuflucht

    Keine Adresse gespeichert

    Tel. 040 – 38 64 78 78 , FAX 040 – 38 64 78 80
    info@basisundwoge.de
    www.basisundwoge.de

    Kurzdarstellung

    Gewalt und Zwangsheirat nicht tolerieren

    Zuflucht ist eine Einrichtung, in der jungen Migrantinnen, die vor Zwangsverheiratung und anderer familiärer Gewalt fliehen, sofortiger Schutz und qualifizierte Betreuung geboten wird. Betrieben wird Zuflucht vom Hamburger Jugendhilfeträger basis und woge e.V.. Über die Jugendämter und den Kinder- und Jugendnotdienst können die interkulturell erfahrenen Pädagoginnen gefährdete Mädchen und junge Frauen rund um die Uhr aufnehmen.

    Die Leistungen der Zuflucht im Überblick:
    • Aufnahme und Betreuung rund um die Uhr
    • Anonyme und sichere Erstunterbringung
    • Zimmer für bis zu sechs Mädchen und junge Frauen
    • Interkulturell qualifiziertes und multikulturell zusammengesetztes Team
    • Krisenintervention und Stabilisierung
    • Unterstützung bei der Suche nach Anschluss­perspektiven
    Kontakt

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